Die Grundpositionen der Psychoanalyse
Ort und Datum: Düsseldorf, den 6. September 1961
Abstract: In “Die Grundpositionen der Psychoanalyse” geht es inhaltlich um die damals sehr kontrovers diskutierte Frage nach den „Basics“ der Psychoanalyse: Welche Erkenntnisse und Methoden sind unverzichtbar und welche nicht? Fromm benennt im einzelnen die „Basics“ der Freudschen Psychoanalyse, die er als „eine radikale und kritische Methode begreift, deren Ziel die Erforschung der Erlebniswirklichkeit des Menschen, d. h. im wesentlichen seines Unbewussten ist“. Revisionsbedürftig ist für Fromm allerdings Freuds mechanische Auffassung vom Menschen, die sich in der Libidotheorie manifestiert. Der Vortrag lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass Fromms eigener, bezogenheitstheoretischer und sozial-psychoanalytischer Ansatz zwar ein revidierter, aber doch durch und durch psychoanalytischer Ansatz ist und dass es ihm wie Freud um die Erkenntnis der meist unbewussten irrationalen Antriebskräfte des Menschen geht. – Der Vortrag “Die Grundpositionen der Psychoanalyse” (51’) wurde am 6. September 1961 auf einem Kongress der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft in Düsseldorf gehalten.
Der Text des Vortrags kann als PDF heruntergeladen werden
ID im Verzeichnis der Werke Fromms (https://fromm-online.org/en/works/original-writings/): 1961l-deu
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